wie in Trance schweben diese sanften Wesen durch die Weiten der Ozeane und legen im Jahr große Strecken durch alle tropischen und subtropischen Meere zurück. Ihre Vorfahren haben sich vor 200 Millionen Jahren aus den Landschildkröten entwickelt. Der Mensch allein ist für die Bedrohung dieser faszinierenden Einzelgänger verantwortlich. Wegen ihres Fleisches, der Eier und Panzer werden sie trotz Verbote immer noch gejagt und, vor allem in Asien, auf dem Schwarzmarkt teuer gehandelt. Die Verschmutzung ganzer Meeresregionen und moderne Fischfangmethoden, bei denen jährlich eine Viertelmillionen Meeresschildkröten als Beifang enden, tragen weiter zu ihrer Gefährdung bei.
Zum Glück ist Schildkrötensuppe bei uns nicht angesagt, aber durch den Kauf von Fisch, der z. B. mit Langleinen gefangen wird, unterstützen wir indirekt die fatale Situation. Dabei gibt es immerhin schon einen Lösungsansatz: Mit Rundhaken statt herkömmlichen J-Haken können viele der Tiere, die sich in den Ködern verbeißen, freikommen und überleben. Tausche einen Haken unter schildkroetenretter.de!